r Monika Winter-Gruber
Am Samstag, den 13.1.2018, fand am Kronabethof in Kasten bei der Kräuterfrau Monika Gruber Winter eine Natur - Winterwanderung statt. Mit dabei waren die Schwestern Maria und Margit, Evelyn, Michaela jeweils mit Tochter, Klara und Lena, Gertrude, Frieda mit ihrer Freundin extra aus St. Äegyd angereist, sowie 3 Naturfreunde, Heidi und Michaela. Dominik, Sabine, Sita und die jüngste, entzückende Kräuterfee Eila. Nach dem Motto essbares frisches Grün, Geheimnisse des Waldes, Wurzeln und vieles mehr im Winter bei Schnee, konnten wir auf unserer Route Bärlauchwurzeln, Barbarakraut, Waldsauerklee, Vogelmiere, Misteln auf den unterschiedlichsten Wirtsbäumen. Das Geheimnis der Königin des Waldes, der Tanne, welche diese versteckt in sich trägt. Tannenblasen am Stamm für medizinische Zwecke, so wie mit dem Harz - Brennpaste, um im Notfall Feuer zu machen. Weiter geht es durch den humusreichen weichen Boden im Wald, eine echte Wohltat für die Gelenke. Die Bio aktiven Stoffe, wie Terpene, das saftig frische Grün, wirken sich auf alle Organe wie auch bei Stress oder schwierigen Lebenslagen sehr positiv aus. Das ist Waldmedizin pur. Durchatmen, ein Stück barfuß laufen, Kraft tanken, das ist eine richtige Verjüngungskur. So und nun geht‘s weiter zum nächsten Naturgeheimnis - die Baumperlen! Die Druiden und Schamanen nannten sie auch Hexeneier. Findet man nahezu unterschiedlich groß auf jedem Baum. Sie tragen die ganze Energie, den Heilungsprozess, die Botschaft des Baumwesens, Inhaltsstoffe in sich. Die Rinde sollte um die Perle geschlossen sein. Dann kann die Perle wie eine reife Frucht abgepflückt werden. Ein wertvoller Glücksbringer für 2018. Wir konnten auch noch das Gegenteil einer Baumperle einen Buchkrebsbaum erforschen. So ein Gewächs ist mit dem Baum in sich verwachsen. Dazwischen fanden wir noch diverse Notnahrung, die man im Winter in den täglichen Speiseplan einbinden kann. Wie: Fichtenzapfensamen und deren Harze, Bärlauchwurzeln, Eichelnkeimling, Waldsauerklee, Sterndoldenblätter, Barbarakraut und Brunnenkresse und beim Bacherl Knoblauchraukensamen Brombeerblätter, sowie Brennnesselspitzen und Schafgabenblätter Pilze, wie Judasohren und den Vitalpilz, den Birkenporling - auch Ötzipilz genannt, denn er wurde bei der Gletschermumie gefunden. Ein natürliches Antibiotikum aus dem Wald. Frisch kann er gegessen werden. Sonst als Tee, Pulver, Essenz für Magen – Darmprobleme. Ich habe mir Papier aus diesem tollen Pilz gemacht. Mehr über die Natur gibt es bei der nächsten Wanderung am 24.2.2018 um 14:00 Uhr bei mir am Kronabethof.
Die Vogelmiere Bärlauchzwiebeln Baumperle Baumperle Christbaumsprudler Tannenblase Chagapilz - Schiefer-Schillerporling